Eine Stele

Dass eine Stele
den Sinn nicht verfehle,
finden wir dort
ein klärendes Wort.

Fehlt dieses freilich,
ist es verzeihlich,
dass wir uns trauen,
einfach zu schauen.

Dann mögen wir hoffen,
die Absicht sei offen
und mit Fantasie
der Tupf auf dem “i”.

Werbung

Aus meinem Buch:

Alltagsgedichte im einundzwanzigsten Jahrhundert. Von Natur bis Klima, zum Menschen und zurück.

Autorin: Anne Reimerdes
Taschenbuch: 70 Seiten
ISBN-13: 978-1689731911
Erschienen: 31. August 2019

Gedicht teilen: