

Nicht der Atlas ist es, der die Last hier trägt.
Es ist schließlich nicht die ganze Welt.
Doch wird die schwere Bürde hier gelegt
auf seinen Kopf. Ein Wunder, dass der hält.
Die Nase scheint schon ziemlich abgebrochen,
und auch der Körper wirkt recht malträtiert,
als hätte er am liebsten sich verkrochen,
wo ihn die Last der andern nicht pressiert.
Der Atlaswirbel hält den Kopf noch oben,
man stellt sich harte Nackenmuskeln vor.
Doch hat mit Kopfarbeit so mancher schon gehoben,
was sich davor im Dunst der Ignoranz verlor.
Das zeigt uns wieder: vieles zu ertragen
geht mit dem Kopf, wenn wir es mutig wagen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!