

Wie der Name denken lässt,
sind Höhlen immer hohl,
das Drumherum nicht immer fest,
in Felsen aber wohl.
Den einen lockt das dunkle Loch,
dem andern graust’s davor.
Von draußen reinschaun wagt man noch,
steht wie der Ochs vorm Tor.
Ich werde lieber feig genannt,
weil Höhlen dunkel sind,
denn mancher hat sich schon verrannt
im Höhlenlabyrinth.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!