

Was einem Künstler nicht gelingt,
wird knirschend oft entsorgt,
was andern aber Freude bringt,
gerettet und geborgt.
In schmale Streifen wild zerlegt,
versetzt, verklebt, geschoben,
das Resultat Staunen erregt.
Man kann es nun doch loben.
Moral:
Bei hohem Anspruch nur noch Reste,
für niederen reicht’s für das Beste.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!