

Wenn dich ein Unwetter erwischt
auf hoher See, kein Land ringsum,
und die Wellen weiß von Gischt,
fühlst du dich doch klein und dumm.
Die Luft erlaubt sich Kapriolen:
verstummt Sekunden, um erneut
ganz gewaltig auszuholen,
mit ohrbetäubendem Geläut.
Wasser von unten und von oben
beschränkt die Sicht, du fährst fast blind.
Wenn alle Elemente toben,
denkst du, dass Häuser besser sind.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!