

Vom Atlantik ist die Nordsee nur ein kleines Becken,
und dennoch kann sie ziemlich heftig walten.
An flachen Küstenstreifen Deiche sich erstrecken,
die flaches Land für Menschen dort erhalten.
Doch gibt es auch ein paar versprengte Flecken,
die nicht von einem hohen Deich geschützt.
Da kann die Flut immer am Landsaum lecken,
und steigt sie höher, gibt’s die Warft, die nützt.
Auf diesem Hügel können Leute hausen.
Dorthin zurück zieht sich der Mensch mit Vieh,
wenn drum herum die wilden Stürme brausen.
Ganz sicher ist man aber wirklich nie.
Schon oft mussten sich die Bewohner retten
auf sturmflutsicherm Boden unterm Dach.
Man hatte dort vielleicht noch warme Betten,
doch konnte keiner schlafen bei dem Krach.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!