

Mit dem Groben fängt es an,
später erst wird’s filigran.
Ein Künstler kann aus groben Klötzen
Strukturen fein ins Bilde setzen.
Der Künstler, auch genannt Natur,
baut aus sich selbst das Kunstwerk nur.
Aus festem Stamm zum Schluss das Beste:
weit verzweigte dünne Äste.
Sieh doch Gräser, deren Röhren
durch Beweglichkeit betören,
sind zum Kontrast sehr stabil.
Wir lernen von Natur aus viel.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!