

An einem Ast stehn dicht an dicht
die Kelche, die verlocken.
Der Ast hängt schwer von dem Gewicht
der reichen Blütenglocken.
Der Nektar strömt Gerüche aus,
wir gehn am Kelch vorüber.
Doch Bienen fühlen sich zuhaus,
mögen die Kelche lieber.
Es folgt wie immer: Die Natur
bereitet köstliche Tinktur.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!