

Nicht nur die Mädchen tragen gerne
Pferdeschwänze, die dann wippen,
und die locken, schon von Ferne,
wenn man nah ist, dran zu zippen.
Schön gebürstet tragen Pferde
sicher ihren Schweif zur Schau.
Und mit zuckender Gebärde
wedeln sie ihn haargenau.
Ach, was ist das für ein Segen,
wenn der Pferdenarr geduldig
bürstend kann die Haare pflegen!
Ist er das dem Pferde schuldig?
Doch. Das ist schon selbstverständlich,
schließlich nutzt er Pferdekraft.
Nach solcher Arbeit merkt er endlich,
dass Pflege einfach Nähe schafft.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!