

„Totgeglaubte leben länger“
ist ein Satz, der Zweifel weckt.
Das „Glauben“ fasst den Inhalt enger,
der vielleicht dahinter steckt.
Auf Menschen wird’s sich kaum beziehen,
und wörtlich wohl auch nicht das „tot“.
Vielleicht wenn einmal Ruhm verliehen,
doch später das Vergessen droht.
Das Bild vom Baum zeigt Lebenskraft,
die länger wirkt als man gedacht.
So überlebt, was jemand schafft,
wenn die Nachwelt was daraus macht.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!