

Drei Tage lang mit Sturm aus Osten
schlagen Brecher an das Land,
und das wird wieder Küste kosten:
lehmigen Boden sowie Sand.
Meter um Meter bricht der Boden
aus Moränenlandschaft ab,
nimmt was draufsteht, Baum und Soden
in das feuchte Seemannsgrab.
Am Ufer spült das Wasser weiter,
es bleibt Geröll und kahler Baum.
Schlussendlich wird die Ostsee breiter,
verschafft sich so Bewegungsraum.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!