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Zufallsgedicht
Ein Geldbaum

Jetzt stelle ich mir einmal vor,
Geld würd’ man wachsen lassen.
Es wüchse in die Luft empor
statt eingepackt in Kassen.

Die Währung hätte kurz gewährt,
denn Gier und das Bestreben,
zu kaufen was das Herz begehrt,
ließ den Geldbaum nicht leben.

Der grüne Daumen nützt nicht viel,
wenn man Blattwerk abreißt.
Ich merk, dass das Gedankenspiel
nur in die Irre weist.

Anne Reimerdes

Anne Reimerdes

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.

Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!

stemple-beere

ALLE GEDICHTBÄNDE VON ANNE REIMERDES

Sich einen Reim darauf machen

With rhyme and reason