Zufallsgedicht
Zunehmend

Unser treuer Erdtrabant
wird zunehmend voller.
Sein Silberlicht ist uns bekannt,
denn leuchten, ja, das soll er.

Wir sehnen uns nach Vollmondnacht,
weil dann der helle Schein
das Dunkel uns vergessen macht.
Klar muss der Himmel sein.

Doch allzu oft ziehn Wolken vor,
verdecken unsern Mond,
der dadurch schnell an Glanz verlor.
Zum Glück sind wir’s gewohnt.

Anne Reimerdes

Anne Reimerdes

Ich bin Rentner, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.

Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!

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ALLE GEDICHTBÄNDE VON ANNE REIMERDES

Sich einen Reim darauf machen

With rhyme and reason