

Wasser hinterlässt uns Spuren,
nicht nur Schlamm und böse Muren,
sondern auch im Sand von Füßen,
die wir später noch begrüßen.
Mit der Zeit wird Wasser spülen
bis wir keine Spuren fühlen.
Oberflächen werden platter,
mit feinem Sand auch merklich glatter.
Bleibt schließlich doch noch Wasser stehn,
kann man es als Spiegel sehn,
solange wie die Bodenschicht
das Wasser stoppt, dann hält sie dicht.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!