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Zufallsgedicht
Verträumt

Die Zeit bedeutet nichts im Traum,
auch wechseln Ort und Zeit im Raum.
Die Szenen wirken zwar ganz echt,
aber halten tun sie schlecht.

Mal ist man hier, dann wieder nicht.
Man träumt in Farbe und mit Licht,
kennt die Menschen, die man sieht,
die Landschaft, die vorüberzieht.

Doch muss man oftmals eingestehn:
die Leute hat man nie gesehn.
Da hat man sich gewiss verträumt.
In Wirklichkeit doch nichts versäumt.

Anne Reimerdes

Anne Reimerdes

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.

Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!

stemple-beere

ALLE GEDICHTBÄNDE VON ANNE REIMERDES

Sich einen Reim darauf machen

With rhyme and reason