

Nur der Wind vertreibt die Dünen,
packt die Oberflächen an.
Ausdauernd blasend schafft er Bühnen,
versenkt Kulturen, Maus und Mann.
Mit wilder Kraft zaust er die Lande,
die Richtung wechselt er im Spiel.
Die Berge, die er türmt vom Sande
bleiben wahllos, ohne Ziel.
In Fetzen fliegen lose Sachen,
man hört ihn lachen, diesen Wind.
Was wird ihn übermütig machen?
Wer weiß? Er ist kein braves Kind.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!