

Wenn wieder alle Farben sich
zu grau, braun, schwarz
verlieren,
die Töne klarer klingen,
die Erde nicht mehr dampft,
und Bäume nicht mehr
mit den Blättern rauschen,
dann ist der Winter
wieder Herr des Landes,
vereist die Düfte
und gestaltet wild,
und lässt uns Menschen
unerbittlich spüren,
dass wir die Erde
nicht regieren.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!