

Kaum Schutz vor dem Wetter, das unbeirrt naht,
bieten wacklige Stege statt Häfen.
Doch liegt man zusammen und dünkt sich parat,
wenn die Stürme die Bucht einmal träfen.
Gemeinschaft erleichtert, das drohende Sausen
mit Hilfe, wenn’s Not tut, zu lindern.
Man steht eng zusammen und trotzt dem Brausen
der Macht. Keiner kann sie verhindern.
Das Wetter macht ohne uns was es will,
wir müssen nur damit leben.
Ob mit oder ohne globales Gebrüll
wird es Desaster stets geben.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!