

Wenn einer immer wissen möchte, was er sieht,
und kann mit Täuschungen nicht leben,
wär er arm dran, weil es doch häufiger geschieht,
dass unsre Augen nicht die Wahrheit wiedergeben.
Selbst wenn man meint, etwas bestimmt zu wissen,
mag doch die Wahrheit noch ganz anders sein
um die man grade allen Ernstes ist beflissen.
Auch Wissenschaftler forschen nicht allein.
Man ist tatsächlich immer gut beraten,
wenn man vor Eitelkeit sich nicht verschließt.
In täuschende Verstrickung zu geraten
ist letztlich das, was einen doch verdrießt.
Wer sich selbst täuscht, und andere dann auch,
über vermeintlich eignes Wissen,
fällt früher oder später auf den Bauch,
weil Wahrheiten ans Tageslicht doch müssen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!