

Kaum zu glauben, wie ein Fluss
sich sein Bett erkämpfen muss.
Immer wieder wird in Stücken
er „bereinigt“, kreuzen Brücken.
Schließlich wird er doch gewinnen,
seinen Lauf bergab beginnen,
denn nach Regen, auf die Schnelle,
hilft ihm immer das Gefälle.
Einst genügsam und bescheiden,
wie die Menschen ihn halt leiden,
wälzt er sich mit Urgewalt
im Bett, und macht vor gar nichts Halt.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!