

Der gute Ton lässt auf sich warten,
wenn die Kehle völlig hohl,
sei es vom weichen oder harten
Kraftausdruck bis zu frivol.
Zum guten Ton gehört die Lage
der Stimme, die ihn produziert.
Und leicht daneben, ohne Frage,
liegt, wer doch allzu ungeniert.
Der gute Ton, verlangt die Sitte,
ist restriktiv, autoritär.
Für leichtsinnige Seitenschritte
verbietet sich jede Gewähr.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!