

Tau, Wetter! lautet der Befehl,
wenn man aufs Frühjahr hofft.
Man macht aus Hoffnung keinen Hehl,
zu trübe war es oft.
Die Kälte noch gepaart mit Schnee
wäre ja zu ertragen,
aber mit Regen tat sie weh.
Dunkel möcht man verjagen.
Die Kraft der Sonne will man spüren.
Sie steigt jetzt täglich weiter.
Man lässt sie rein und öffnet Türen,
ihr Anblick macht uns heiter.
Wie wenn die Sonne uns belohnt
nach Trübsinn und Verzagen,
sind jedes Jahr wir fast gewohnt,
nach Tauwetter zu fragen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!