

Ein Abschied zeigt sich mittelfristig
als kurze Unterbrechung nur,
doch auf Dauer hinterlistig
tilgt er des Erinnerns Spur.
Letzte Grüße sickern täglich
etwas weiter von uns weg,
und Bilder verzerren kläglich
was einst war; zu unserm Schreck.
Besser hilft, anzuerkennen,
wenn etwas vergangen ist.
Man soll es Erfahrung nennen.
Das heißt nicht, dass man vergisst.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!