

Mit ungehobeltem Benehmen
stößt man in Gesellschaft an.
Da muss man seine Triebe zähmen,
so dass sie niemand merken kann.
Man zeigt Gesicht, nur gut geschminkt,
was innen liegt, das ist tabu.
Prachtvoll nach außen blitzt und blinkt
schönste Verkleidung noch dazu.
Was frühe Fotos deutlich machen
ist die Verstellung so zum Schein.
Man erkennt in tausendfachen
Fotos heute Schein als Sein.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!