

Normalerweise kennt man als „verschnitten“
Getränke, denen etwas zugesetzt.
Hier haben nur Bildreste gelitten,
doch waren sie schon vorher bös zerfetzt.
Mit scharfer Schere und ein wenig Kleister
und, zugegeben, etwas Fantasie,
entstehen so aus Stücken von ’nem Meister
Verschnitte, die so bunt wie vorher nie.
Nicht festgelegt in ganz konkreten Teilen
und Themen, die Betrachtern gut gefallen,
bleiben doch Wolken, die vorübereilen
oder sich irgendwie zusammenballen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!