

Seezungen mögen Fische sein,
doch richtig lecken tun nur diese.
An Stränden stoßen sie herein,
mal kurz, mal weiter, je nach Brise.
Der Sand wird abgeleckt, dabei
bleibt manche Hinterlassenschaft
bestehend aus dem Allerlei
von Schuhen bis Orangensaft.
Da kann die See mit ihren Zungen
erbarmungslos ihr Maul aufreißen.
Auch ohne Zahn ist ihr gelungen,
Stücke vom Land mal abzubeißen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!