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Zufallsgedicht
Einigkeit

Meistens sind Meer und Himmel sich schon einig.
Entweder ruhen beide oder toben wild.
Bei Menschen wird die Einigkeit oft steinig.
Das sonnigste Gemüt kämpft – wie im Bild.

Wenn doch die Wellen synchron würden schlagen,
wenn man sich einigte auf die Frequenz,
dann bräucht‘ man Kompromisse nicht vertagen.
Doch wenn die nicht erreichbar sind, dann brennt’s.

Dann wird der Zungenschlag erheblich rauer,
dann wird die Einigkeit ein sprödes Ding.
Die Kontrahenten werden beide sauer,
weil es für keinen nur zum Vorteil ging.

Anne Reimerdes

Anne Reimerdes

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.

Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!

stemple-beere

ALLE GEDICHTBÄNDE VON ANNE REIMERDES

Sich einen Reim darauf machen

With rhyme and reason