

Stockenten kann man leicht erkennen,
der Name fällt auch sofort ein.
Doch wüsst ich keinen Grund zu nennen,
warum denn „Stock“, nicht aber „Stein“.
Zugegeben, beide Namen
wären fraglich, wenn nicht dumm.
Über Stock und Steine kamen
auch die Enten – nicht drum rum.
Schwankend watschelnd Bein um Bein
sie den dicken Körper tragen.
Der Grund muss gar nicht eben sein,
und Kräuter können drüber ragen.
Doch gerne bauen sie zum Brüten
auf Reisig, weil es isoliert.
Die Stöckchen helfen zu behüten,
damit es nicht von unten friert.
Also doch „Stock“ nicht „Stein“ als Namen,
den die Enten so bekamen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!