

Wurden früher Kameras in Maßen
mit Erlaubnis der Betroff’nen eingesetzt,
wird man heute ständig auf den Straßen
unfreiwillig objektiv gehetzt.
Dabei wird der Wert des Subjekts kleiner,
oftmals seiner Würde auch beraubt.
Immer dreister und brutal gemeiner
wird man Mobbingopfer, als man glaubt.
Keineswegs versteckt, blitzschnell gezückt,
können Handys nützen und auch schaden.
Scheinbar spielt die Wertewelt verrückt,
ethische Bedenken gehen baden.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!