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Zufallsgedicht
Fähnchen im Wind

Siehst du ein rotes Fähnchen im Wind
kurz über dem Wasser flattern,
weißt du, dass da Netze sind,
um am Grund einen Fisch zu ergattern.

Du möchtest natürlich nicht selbst in den Netzen
verstrickt und gefangen sein,
darum solltest du Kurs mit Abstand einsetzen.
Propeller mit Netzen ist gemein.

Und wer selbst sein Fähnchen gern dreht in den Wind,
müsste wissen, woher der Wind weht,
weil er sonst möglicherweise blind
in die ganz falsche Richtung geht.

Im Nebel auf See kann es dich auch erwischen,
dass du gar nicht mehr siehst, wer da war.
Darum haben die Fähnchen der Fischer zum Fischen
auch oben drauf noch den Radar.

Anne Reimerdes

Anne Reimerdes

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.

Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!

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Sich einen Reim darauf machen

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