

Die Silbe „ver-“ lässt schon vermuten,
dass etwas nicht mehr frisch und proper ist,
oder auch jenseits des besonders Guten,
schlimmstenfalls, so wie hier, nur einfach Mist.
Verbraucht, verwundet und verloren
wurde der Schiffsrumpf so an Land getrieben.
Dem Eigner lag die Bank wohl in den Ohren.
Das Boot war ja vielleicht nicht abgeschrieben.
Traurig der Anblick von Glasfasermatten,
die wie die Barten eines Wals heruntenhängen;
wo sie doch einst für Festigkeit zu sorgen hatten
und nicht wie Filter mit den Planktonfängen.

Ich bin Rentnerin, eigentlich ganz normal, aber auch ein bisschen verrückt. Mir ist das Reimen irgendwie in die Wiege gelegt, und jetzt, wo ich Zeit habe, lasse ich mich von Bildern zu Reimen inspirieren. Natürlich ergeben sich daraus Inhalte, die von Natur, zu Gesellschaft und anderen kleinen Fehlern reichen.
Tatsächlich sollte man die Gedichte ruhig zweimal lesen – oder mehrfach. Dann lohnt sich auch der Preis für die Bücher. Und die Bilder sind sowieso beachtenswert!