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Un-wetter

Wann immer dunkle Wolken drücken,
sieht der Mensch zum Himmel auf.
Muss er sich unter Schirme bücken,
beschleunigt er flott seinen Lauf.

Doch wenn dann alle Wetter toben,
hilft gar nichts mehr, er muss gesteh’n,
dass ab und zu der Blick nach oben
doch besser wär als rauszugehn.

Man mag es glauben oder lassen,
das Wetter schlägt uns auf die Launen.
Wir mögen es bisweilen hassen,
so wie auch Wetterfrösche staunen.

Jedoch die Silbe “Un-” vorm Wetter
ist un-logisch eigentlich.
Sie macht es weder schlecht noch netter.
“Un – wetter – artig “! Fürchterlich!

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Aus meinem Buch:

Ich sehe die Welt durch meine Dichtbrille, wobei mir manches ungereimt vorkommt. Meine Gedichte sollte man in homöopathischen Dosen genießen. Es empfiehlt sich, sie auch mehrfach zu lesen. Ich denke mir ja auch mehr dabei.

Autorin: Anne Reimerdes
mit Illustrationen von: Marion Koslowski
Taschenbuch: 62 Seiten
ISBN-13: 978-1537180762
Erschienen: 19. August 2016

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