Ein Geldbaum

Jetzt stelle ich mir einmal vor,
Geld würd’ man wachsen lassen.
Es wüchse in die Luft empor
statt eingepackt in Kassen.

Die Währung hätte kurz gewährt,
denn Gier und das Bestreben,
zu kaufen was das Herz begehrt,
ließ den Geldbaum nicht leben.

Der grüne Daumen nützt nicht viel,
wenn man Blattwerk abreißt.
Ich merk, dass das Gedankenspiel
nur in die Irre weist.

Werbung

Aus meinem Buch:

Gedichte zu ausgewählten Bildern: über Natur und Menschen, und wie sie sich verhalten. Kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen.

Autorin: Anne Reimerdes
Taschenbuch: 67 Seiten
ISBN-13: 978-1796655865
Erschienen: 11. Februar 2019

Gedicht teilen: