Wind auf hoher See

Wild peitscht der Wind die Oberfläche,
dass Wellenberge sich hoch türmen,
bis sie am Widerstand sich breche
und Gischtwolken noch weiter stürmen.

Weit draußen auf dem Meer beginnen
die wuchtig hohen Wassermassen
zu tiefen Tälern wie in Rinnen
sich rollend abschieben zu lassen.

Wenn solche Wogen landwärts brausen,
krachen als Brandung sie zum Strand,
oder sie rütteln, stürzen, sausen
auf Wellenbrecher oder Land.

Werbung

Aus meinem Buch:

Wundervolle Aquarelle von Norbert Rath inspirieren zu Gedichten über Seefahrt, Menschliches und Allzumenschliches. Wasser ist natürlich das Hauptthema – in Aquarellen und dem Leben im Allgemeinen.

Autorin: Anne Reimerdes
mit Bildern von: Norbert Rath
Taschenbuch: 68 Seiten
ISBN-13: 978-1548960087
Erschienen: 17. Juli 2017

Gedicht teilen: